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Pulverturm führt Schattendasein

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Der Pulver­turm, eines der Zwickauer Wahrzei­chen, gibt ein schlechtes Bild ab. Das Gebäude ist ungenutzt, die Fassade bröckelt. Es stünden keine Mittel für eine Sanie­rung zur Verfü­gung, teilte die Stadt auf Anfrage mit. Und völlig offen ist, wofür der Pulver­turm überhaupt genutzt werden kann. Eine Studie hatte ergeben, dass sich Gastro­nomie allein nicht rechnet. Derzeit werde aber überlegt, wenigs­tens im Sommer rund um den Pulver­turm einen Biergarten zu errichten - als Ergän­zung zum Mulde­pa­ra­dies, hieß es aus dem Kulturamt. Der Turm ist das letzte Zeugnis der Stadt­mauer. Bis 1905 wurde darin Schie­ß­pulver aufbe­wahrt - später diente er als Ausstel­lungs­raum.