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Razzia bei Dresdner Finanzdienstleister

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LKA und Staats­an­walt­schaft haben am Dienstag im großen Stil Geschäfts­räume eines Finanz­dienst­leis­ters in Blase­witz durch­sucht.Bei der Aktion wurden u. a. in den Villen am Vogesenweg, am Käthe-Kollwitz-Ufer und an der Goethe­allee Beweis­mittel sicher­ge­stellt.Abschlepp­un­ter­nehmen trans­por­tierten zudem zahlreiche Luxus­fahr­zeuge ab. Im Fokus stand die Siche­rung von Beweis­mit­teln, so seien Unter­lagen und PCs sicher­ge­stellt worden, teilte Lorenz Haase von der Staats­an­walt­schaft mit.Ermit­telt werde seit 2012 wegen des Verdachts des Betruges. Es habe eine anonyme Anzeige gegeben, so Haase.Finanz­dienst­leister wider­spricht VorwürfenEin Sprecher des Unter­neh­mens wies die Vorwürfe zurück: "Aus unserer Sicht sind die Vorwürfe haltlos und durch nichts zu begründen, denn gerade in einem so sensi­blen Bereich wie dem unseren ist es unaus­weich­lich, nicht nur absolut auf dem Boden der Gesetze, sondern auch aufs Engste mit den zustän­digen Behörden wie beispiel­weise auch der BaFin zusam­men­zu­ar­beiten. Umso unver­ständ­li­cher ist deshalb die heutige Aktion, die ja in ihrer Dramatik kaum noch zu steigern ist", heißt es in einer Mittei­lung.„Natür­lich werden wir alles in unserer Macht Stehende unter­nehmen, um gegen­über den zustän­digen Behörden schnell und unmiss­ver­ständ­lich auf eine schnelle Aufklä­rung der gegen unser Haus gerich­teten Vorwürfe zu dringen. Dabei werden wir schon aus eigenem Inter­esse umfas­send und ergeb­nis­ori­en­tiert mit den diesbe­züg­li­chen Stellen zusam­men­ar­beiten, damit wir sobald wie möglich wieder unsere normale Geschäfts­tä­tig­keit aufnehmen können“, teilte Vorstands­mit­glied  Kewan Kadkhodai abschlie­ßend.