Razzia bei Finanzdienstleister - 25.000 Kunden betroffen
Das Landeskriminalamt hat am Mittwochmittag weitere Details zu der großangelegten Razzia bei einem Dresdner Finanzdienstleister veröffentlicht. Demnach haben am Dienstag mehr als 400 Beamte insgesamt 30 Firmen und Privaträume durchsucht und Unterlagen sichergestellt. Sechs Haftbefehle wurden erlassen. Gegen den Finanzdienstleister wird wegen Betrugsverdachtes ermittelt, so das LKA. 25.000 Kunden mit einem Anlagevolumen von 400 Millionen Euro sind den Angaben nach betroffen.Das Unternehmen bestreitet die Vorwürfe und hatte am Dienstag angekündigt, mit den Behörden eng zu kooperieren.Die Polizei hatte am Dienstag u. a. mehrere Villen in Blasewitz durchsucht. Firmenautos wurden mit Abschleppfahrzeugen abtransportiert. Firmenunterlagen und PCs wurden als Beweismittel sichergestellt, teilte die Staatsanwaltschaft mit.