Razzien in Hoyerswerda, Cottbus und Bad Muskau
Zöllner haben Wohn- und Geschäftsräume in Hoyerswerda, Cottbus und Bad Muskau durchsucht. Bei der Razzia gegen Schwarzarbeit wurden Geschäftsunterlagen, Handys und Computer und mehr als 1,2 Millionen Euro Bargeld sichergestellt. Drei Beschuldigte sind im Visier der Ermittler. Sie betreiben einen Betrieb in der fleischverarbeitenden Branche, teilte die Staatsanwaltschaft Görlitz mit.
Sie sollen in einer Vielzahl von Fällen falsche Angaben bei der Sozialversicherung gemacht, Beschäftigte zu geringem Lohn und zu wenig Arbeitsstunden angemeldet haben, so dass den Sozialversicherungen hohe Beiträge vorenthalten wurden. Der Zoll schätzt den Schaden auf eineinhalb Millionen Euro.
13 Räumlichkeiten wurden durchsucht. 130 Zöllner und über 50 Polizisten waren im Einsatz. Bei Razzien in Arbeiterunterkünften wurden zwei scharfe Waffen entdeckt.