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Razzien gegen Linksextreme in Zwickau, Dresden und Leipzig

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Die Razzien gegen Linksextreme sind abgeschlossen. Wie die Staatsanwaltschaft Dresden und das Landeskriminalamt am Dienstagnachmittag mitteilten, werde gegen zwölf Beschuldigte im Alter von 18 bis 36 Jahren ermittelt. Sie sollen sich in Zwickau im Jahr 2022 zu einer politischen, kommunistischen Gruppe unter dem Namen „Kollektiv Zwickau“ zusammengeschlossen haben, um gegen Rechtsradikale vorzugehen - insbesondere durch Körperverletzungen. 

Medienberichten zufolge sollen die Tatverdächtigen für einen Überfall im Sommer 2024 in Zwickau verantwortlich sein. Damals hatten Vermummte im Schlobigpark eine zehnköpfige Gruppe mit Teleskopschlagstöcken und Pfefferspray attackiert. Drei Personen wurden bei dem Angriff verletzt. 

Durchsuchungen gab es seit dem Morgen unter anderem in Zwickau, Dresden, Leipzig, Saalfeld, Bremen und Hamburg. Sichergestellt wurde unter anderem Propagandamaterial. Am Amtsgericht Dresden dauern die Haftrichtervorführungen von fünf Beschuldigten noch an.

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Jürgen Schmidt von der Staatsanwaltschaft Dresden