RB Leipzig scheidet im Pokal-Viertelfinale aus
RB Leipzig ist im Viertelfinale des DFB-Pokals ausgeschieden. Beim FC Bayern München unterlag die Mannschaft von Ole Werner mit 0:2 (0:0), obwohl sie über weite Strecken auf Augenhöhe agierte, klare Chancen hatte und zudem strittige Schiedsrichterentscheidungen gegen sich hinnehmen musste.
RB erwischte in München einen starken Start. Von Beginn an setzte das Team den Rekordmeister unter Druck und kam früh zur vermeintlichen Führung. Nach einem starken Dribbling von Yan Diomandé landete der Ball bei Christoph Baumgartner, der Manuel Neuer überwand. Doch nach VAR-Überprüfung wurde der Treffer wegen einer knappen Abseitsstellung aberkannt.
Auch danach blieb Leipzig mutig. Antonio Nusa wurde im ersten Durchgang im oder zumindest unmittelbar am Strafraum von Josip Stanisic klar zu Fall gebracht. Ein Pfiff blieb jedoch aus – sehr zum Ärger von Trainer Ole Werner, der für seine Proteste die Gelbe Karte sah. Kurz vor der Pause zwang David Raum Bayern-Keeper Neuer mit einem Distanzschuss zu einer starken Parade.
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine offene Partie. Maarten Vandervoort hielt Leipzig mit mehreren starken Paraden im Spiel. In der 62. Minute kippte die Begegnung: Nach einem Ausrutscher von Vandervoort im Strafraum verwandelte Harry Kane den fälligen Elfmeter zur Führung. Nur vier Minuten später erhöhte Luis Díaz nach einem schnellen Umschaltmoment auf 2:0. Leipzig versuchte in der Schlussphase noch einmal alles, doch der Anschlusstreffer wollte nicht mehr fallen.
