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Sachsen beginnt mir der Ernte der Aronia-Beere

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Dresden (dpa) - In den deutschen Aronia-Haupt­an­bau­ge­bieten in Sachsen und Branden­burg beginnt in den nächsten Tagen die Ernte. Erzeuger und Vermarkter der „Modebeere“, die etwa für Frucht­säfte immer mehr verwendet wird, rechnen mit einem besseren Ertrag als im Vorjahr, als wegen des heißen Sommers viele Beeren vertrock­neten. Auf Sachsens größter Plantage in Coswig (Landkreis Meißen) sollen in den kommenden Wochen rund 250 Tonnen der dunkel-violetten Beeren von den Sträu­chern gepflückt werden. Im Vorjahr waren es rund 100 Tonnen. 2015 bauten laut Statis­ti­schem Bundesamt 82 Betriebe deutsch­land­weit auf einer Fläche von rund 400 Hektar Aronia-Beeren an, im Jahr zuvor waren es noch 100 Hektar weniger. Die Nachfrage nach Produkten mit der „Modebeere“ wie Frucht­saft wird nach Branchen­ein­schät­zung weiter steigen. Der Verband der deutschen Frucht­saft-Indus­trie berichtet über ein steigendes Inter­esse an Säften, die Aronia enthalten.