Sachsen braucht mehr hauptamtliche Flüchtlingshelfer
Die sächsischen Wohlfahrtsverbände fordern mehr hauptamtliche Mitarbeiter für die Flüchtlingshilfe. Mit dem geplanten Integrationspaket in Sachsen solle der soziale Bereich personell aufgestockt werden, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung der Caritas, Diakonie, Arbeiterwohlfahrt und des Paritätische Wohlfahrtsverbands am Mittwoch. Der Ausbau dieser Angebote sei ein zentraler Baustein für die gelingende Integration. Zugleich warnten die Wohlfahrtsverbände vor dem überstürzten Aufbau von Doppelstrukturen. So brauche es beispielsweise keine separaten Einrichtungen für traumatisierte Deutsche und traumatisierte Flüchtlinge. Stattdessen müssten vorhandene Strukturen durch die Qualifizierung der Mitarbeiter angepasst und Sprach-Assistenten zur Verfügung gestellt werden. (dpa)