Sachsen fordert bei EU mehr Tempo bei Chip-Förderung

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Die sächsische Regierung hält am Dienstag ihre Kabinettssitzung in Brüssel ab und will dabei mit Verantwortlichen der Europäischen Kommission vor allem über die Halbleiter-Produktion sprechen. Tagungsort ist das Verbindungsbüro Sachsens in der belgischen Hauptstadt.

Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hatte schon im Vorfeld eine zügige Umsetzung der europäischen Halbleiter-Pläne gefordert. Mit dem sogenannten "Chips Act" will die EU verhindern, dass Europa bei der Produktion von Mikrochips weiter von Asien und Amerika abgehängt wird.

Kretschmer warnte davor, die Entwicklung zu verbummeln. Andere Regionen stünden nicht still. Amerika und Asien würden mit großer Kraft in die Mikroelektronik investieren. Die hehren Ziele der EU seien richtig: "Aber es braucht eben jetzt auch ein zügiges Handeln. Es sind schon wieder Wochen und Monate vergangen, wir können darauf nicht warten", hatte Kretschmer moniert. (dpa)