Sachsen will Impfzentren an die Kommunen abgeben

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Die 13 Sächsischen Impfzentren sollen künftig von den Gesundheitszentren betrieben werden. Demnach sei geplant, die Standorte in die Hände der Kommunen zu geben, bestätigte das Gesundheitsministerium. Aktuell würden Gespräche mit der kommunalen Ebene laufen. Einen offiziellen Beschluss gebe es aber noch nicht, heißt es. 

Nach Ministeriumsangaben würde der Freistaat die Landkreise und kreisfreien Städte mit einer Pauschale und jährlich insgesamt acht Millionen Euro bei den Sachkosten für Errichtung und Betrieb kommunaler Impfstellen unterstützen. Dort könnten auch weitere Leistungen angeboten werden wie andere Impfungen oder Vorschuluntersuchungen. Das sei "ein Angebot" für die kommunale Ebene, eine Pflicht zur Übernahme gebe es nicht.

Aktuell ergänzt der Freistaat mit seinen 13 Impfstellen das Angebot von Corona-Schutzimpfungen. Hauptakteure sind Arztpraxen, Betriebsärzte und Krankenhäuser, sie decken etwa 80 Prozent ab. (mit dpa)