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Sachsenlandhalle im Ernstfall als Asyl-Notunterkunft vorgesehen

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Im Ernstfall wird die Sachsenlandhalle in Glauchau als Notunterkunft für Flüchtlinge gebraucht. Das hat das Landratsamt am Donnerstag mitgeteilt. Grund dafür sei, dass keine Kommune des Landkreises eine geeignete Unterbringungsmöglichkeit habe benennen können. Deshalb müssten sowohl landkreiseigene, als auch private Immobilien in den Blick genommen werden.

Die Sachsenlandhalle würde Platz für 168 Menschen bieten. Ein Behördensprecher betonte, der Landkreis wolle eine Umnutzung vermeiden und sich lediglich auf den „hoffentlich nie eintretenden Ernstfall“ vorbereiten. Gerüchte über einen geplanten Containerstandort oder eine Erstaufnahmeeinrichtung an der Sachsenlandhalle wies der Sprecher „deutlich“ zurück.