Sächsische Forscher entdecken neue Heiltherapie gegen HIV
Es könnte der Durchbruch im Kampf gegen Aids sein - Sächsische Forscher haben erstmals HI-Viren vernichtet, ohne dabei die lebendigen Zellen zu zerstören. Damit ist den Wissenschaftlern an der Dresdner Uni etwas gelungen, was die meisten Experten nicht für möglich gehalten hätten.Die neue Methode setzt direkt bei den Ursachen an: die HI-Viren werden aus den befallenen Zellen entfernt. Bisher wurden in der Aids-Thearpie nur die Symptome gelindert. In fünf bis sechs Jahren könnte die neue Methode einsetzbar sein. Eine Hoffnung für die derzeit etwa 2.000 Aids-Patienten hier bei uns in Sachsen. Von dieser Entwicklung werden nicht nur HIV-Patienten profitieren, heißt es von der TU. Auch vererbbare chronische Leiden oder genetisch bedingte Nervenkrankheiten könnten dabei geheilt werden.