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Sächsische Helfer sorgen für Trinkwasser in Haiti

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Die Katastro­phen­helfer des Dresdner Vereins "arche noVa" in Haiti bereiten sich auf den Aufbau von Trink­wasser-Aufbe­rei­tungs­an­lagen vor. Bisher kommen pro Tag nur ungefähr 150.000 Liter Wasser bei den 2 Millionen Menschen in der stark erdbe­ben­ge­schä­digten Haupt­stadt Port-au-Prince an. Die Dresdner Hilfs­or­ga­ni­sa­tion soll sich in einem ersten Schritt um die Notwas­ser­ver­sor­gung eines Kranken­hauses in Port-au-Prince kümmern. In einem zweiten Schritt werden die Techniker dort die zerstörte Wasser­an­lage wieder in Gang setzen. Weitere Trink­was­ser­an­lagen sollen in Flücht­lings­camps nahe der Stadt Leogane zum Einsatz kommen, wo die Hilfe bisher nur langsam ankommt. Der Karibik-Staat wurde vor zehn Tagen von einem verhee­renden Erdbeben heimge­sucht. Haiti gilt als eines der ärmsten Länder der Welt.