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Sächsische Strauchbeeren-Bauern fahren schlechte Ernte ein

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Zu den Strauchbeeren gehören Aronia-, Johannis- oder Heidelbeeren. In Sachsen ist die Ernte im letzten Jahr wegen der Trockenheit schlecht ausgefallen. Gut 560 Tonnen Früchte sind eingefahren worden; das ist ein Rückgang von 31 Prozent im Vergleich zu 2018. Das hat das Statistische Landesamt am Dienstag in Kamenz mitgeteilt. Besonders betroffen sei die Aroniabeere gewesen, für die Sachsen nach Brandenburg die größte Anbaufläche hat.

In Sachsen bauen 45 Betriebe auf 375 Hektar Fläche Strauchbeeren an, 219 Hektar davon liegen im Landkreis Meißen. Die bedeutendsten Arten sind die Aroniabeere, auch Apfelbeere genannt, die auf 182 Hektar angebaut wird, gefolgt von Johannisbeeren mit knapp 107 Hektar und Kulturheidelbeeren mit 30 Hektar. Auf gut 85 Prozent der Anbaufläche für Strauchbeeren werde vollständig ökologisch produziert.