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Sächsische Wohnungs­wirtschaft gegen Rückbau-Stopp

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Sachsens Wohnungs­wirt­schaft hat vor einem unüber­legten Stadt­umbau-Stopp im Zusam­men­hang mit der Unter­brin­gung von Flücht­lingen gewarnt. „Wer glaubt, man könne den Zustrom an Asylsu­chenden doch einfach ausnutzen, um Leerstände zu senken und Rückbau­kosten zu sparen, der versteht nichts von nachhal­tiger, sozial verant­wort­li­cher Stadt­ent­wick­lung“, sagte Rainer Seifert, Direktor des Verbandes der Wohnungs- und Immobi­li­en­wirt­schaft (VDW). Forde­rungen nach einem Rückbau-Stopp müssten daher eine Absage erteilt werden, um keine falschen Weichen für die Zukunft zu stellen.  Der VDW vertritt 127 meist kommu­nale Wohnungs­un­ter­nehmen, die mit 316.000 Wohnungen rund 14 Prozent des sächsi­schen Wohnungs­be­standes bewirt­schaften.