Schau im Schumannhaus zeigt Nachlass des berühmten Musikerpaares
Seit hundert Jahren besitzt das Robert-Schumann-Haus in Zwickau den Nachlass des Komponisten. In einer Sonderschau wird er ab dem heutigen Sonntag gezeigt – bis Mitte Mai. Dass dieser Schatz nach Zwickau kam, ist zwei Männern zu verdanken: Martin Kreisig und Richard Holz.
Der Oberlehrer Kreisig hatte Anfang der 1920er Jahre im schweizerischen Interlaken mit den Schumann-Töchtern Marie und Eugenie erfolgreich über den schriftstellerischen Nachlass verhandelt, darunter Tagebücher, Gedichte und Musikalische Schriften. Dem damaligen Oberbürgermeister Holz gelang es im Anschluss noch, den Großteil des restlichen Nachlasses der Schumanns zu erwerben, etwa Notenhandschriften, Möbel und Gemälde. Dafür erhielten die Töchter eine lebenslange Rente von jährlich 3.000 Franken.
In Zwickau ist seitdem die weltweit größte Sammlung zu Robert und Clara Schumann vereint. Das Museum ist dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen von 13 bis 17 Uhr geöffnet.