Schlag gegen grenzüberschreitenden Autoklau
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Polnische und sächsische Fahnder haben im Raum Lubin ein Hehlernest ausgehoben. Die Polizisten stellten 34 zum Teil hochwertige Limousinen der Marken Audi und Mercedes sicher. Ein 42-jähriger Pole wurde festgenommen. Die in Bayern, Brandenburg, Österreich und Polen gestohlenen Autos sollten zerlegt, die Teile aufbereitet, sprich frisiert, und anschließend verkauft werden. Das Geschäft florierte. So stießen die Fahnder auf Tausende Bauteile von bereits ausgeschlachteten Fahrzeugen. Sie waren in einem Haus bis unter das Dach gestapelt. Nicht ausgeschlossen, dass auch in Sachsen gestohlene Autos dort zerlegt wurden. Die Ermittlungen dauern an. Der Schaden wird auf einige Millionen Euro geschätzt