Schlappe für Kerstin Nicolaus – Klage gegen eigenes Dorf abgewiesen
Zuletzt aktualisiert:
Die Landtagsabgeordnete und Bürgermeisterin von Hartmannsdorf, Kerstin Nicolaus, hat vorm Verwaltungsgericht Chemnitz eine Schlappe einstecken müssen. Es ging erneut um die falsche Verwendung von Fluthilfegeldern im Jahr 2003. Damals hatte Nicolaus einen Feldweg von dem Geld ausbauen lassen. Pikant: es handelt sich um den Zufahrtsweg zu ihrem Grundstück. Das Fluthilfegeld musste von Hartmannsdorf zurückgezahlt werden – 76.000 Euro. Unter Federführung des Landkreises fordert nun die eigene Gemeinde das Geld von Nicolaus persönlich zurück. Dagegen klagte sie vorm Verwaltungsgericht. Gestern wurde die Klage abgewiesen.