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Schlimme Sturmbilanz für Sachsen in 2018

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Stürme, Hagel und Starkregen haben letztes Jahr in Sachsen erhebliche Schäden angerichtet. Die Versicherungen bilanzieren ihre Leistungen auf 177 Millionen Euro. Das hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft am Montag in Berlin mitgeteilt. Allein 166 Millionen Euro davon sind auf Sturm- und Hagelschäden durch Orkantief "Friedrike" im Januar und Sturmtief "Fabienne" im September entfallen. Die Statistik erfasst allerdings nur die versicherten Schäden. Laut GDV sind 98 Prozent der Haushalte im Freistaat gegen Sturm und Hagel abgesichert, aber nur 47 Prozent gegen Elementarrisiken wie Starkregen und Hochwasser. Im Bundesdurchschnitt sind es 43 Prozent. "Immobilienbesitzer und Mieter sollten ihre Versicherung prüfen", sagte GDV-Präsident Wolfgang Weiler. Vor allem ältere Verträge seien lückenhaft. Bundesweit summierten sich die Schäden an Häusern, Hausrat, Gewerbe- und Industriebetrieben auf 2,6 Milliarden Euro. "2018 gehört zu den vier schwersten Sturmjahren der letzten 20 Jahre", sagte Weiler. Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern waren am stärksten betroffen.