Schocken-Sanierung: 28 Millionen ab 2020
Gut 28 Millionen Euro wird es kosten, das ehemalige Schocken-Kaufhaus zu sanieren und umzubauen. Das steht in einer Beschlussvorlage, die der Stadtrat im Oktober absegnen soll. Aus der Vorlage geht auch hervor, dass die Stadt zwei Millionen Euro dazugeben will, vier Millionen Euro sollen aus einem Städtebauprogramm des Bundes kommen. Baubeginn soll 2020 sein, vorausgesetzt, die Eigentümer verkaufen an Investor Papenburg. Und danach sieht es wohl aus, denn die Eigentümer erlauben, dass im Schocken Voruntersuchungen und Notsicherungen vorgenommen werden dürfen. Allein dafür werden 500.000 Euro fällig, die größtenteils aus Denkmalschutzmitteln von Bund und Land bestritten werden. Am vergangenen Donnerstag hatte der Stadtrat diesem Vorgehen zugestimmt, Zwickau ist demnach mit 75.000 Euro beteiligt. Die Chancen für eine Wiederbelebung des Schocken seien noch nie so gut gewesen wie jetzt, sagt Oberbürgermeisterin Pia Findeiß. "Verglichen mit einem Marathonlauf (42,195 km) befinden wir uns bei Kilometer 40."