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Schuldner bei „Vertragsabschluss“ schon tot

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Von einem bizarren Fall in Limbach im Vogtland berichtet die Verbraucherzentrale Sachsen: Ein verstorbener Mann sollte 86 Euro zahlen an ein Inkassounternehmen in Frankfurt am Main.

Das behauptete, der vermeintliche Schuldner habe im Februar einen Dienstleistungsvertrag mit einer Firma aus Singapur abgeschlossen. Zu diesem Zeitpunkt war der Mann jedoch seit Wochen tot.

Die von Angehörigen zu Rate gezogene Verbraucherzentrale Sachsen widersprach dem angeblichen Vertrag erfolgreich und rät: Es sei wichtig, Forderungen kritisch zu prüfen – selbst dann, wenn sie auf den ersten Blick offiziell wirken.