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Schule am Windberg wird als nächste saniert, Oberhohndorf muss warten

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Die Stadt hat bei der Schulsanierung die Reihenfolge geändert. Die August-Bebel-Schule in Oberhohndorf wird zurückgestellt und dafür die Schule am Windberg auf Platz 1 gesetzt. Die Sanierung für 6,75 Millionen Euro soll am Donnerstag im Stadtrat beschlossen werden. Die Arbeiten sollen in den nächsten Sommerferien beginnen, zwei Jahre dauern und bei laufendem Betrieb ausgeführt werden.

Mit dem Gebäude der früheren Johannes-Dieckmann-Schule wird nun der letzte Plattenbau unter den städtischen Schulen saniert. Im Mittelpunkt stehen dabei Gebäudehülle, Fassade und Fenster. Aber auch Treppenhäuser oder Fußböden werden erneuert, ebenso die Beleuchtung und Heizkörper. Weiter ist vorgesehen, die Außenanlage neu zu gestalten.

Bei den 18 Schulen in städtischer Trägerschaft sind seit den 90er Jahren 15 Gebäude entweder saniert oder neu gebaut worden. Geplant war als nächstes die August-Bebel-Schule. Doch die Anträge auf Fördermittel wurden mehrmals abgelehnt. Das Vorhaben wird nun verschoben, so der Vorschlag der Stadtverwaltung, und die dafür reservierten Eigenmittel werden bei der Sanierung in Marienthal eingesetzt. Mit Fördermitteln wird nicht mehr gerechnet – die Stadt muss die knapp sieben Millionen selbst aufbringen.

Als Grund dafür, dass die Schule am Windberg den Vorzug bekommt, nennt das Hochbauamt den baulichen Zustand und die Größe der Schule. Im vergangenen Schuljahr besuchten 187 Mädchen und Jungen die August-Bebel-Schule und 333 die Windbergschule.

Update 28. September: Der Stadtrat hat dem Vorhaben geschlossen zugestimmt.