Schwarmstädte in Sachsen wachsen immer mehr
Aktuell wohnen von gut vier Millionen Menschen in Sachsen. Knapp die Hälfte davon in sogenannten Schwarmstädten - die andere Hälfte in schrumpfenden Gemeinden.Das ergab eine Studie des Forschungsinstituts Empirica.Schwarmstädte sind Kommunen die, eine besondere Anziehungskraft ausüben. Dort lassen sich vor allem junge Leute zwischen 15- bis 34 Jahren nieder. In Sachsen gibt es vier davon: Leipzig, Dresden, Freiberg und Chemnitz. Der Nachteil: dort wird Wohnraum knapp und teurer. Davon wiederum profitieren Gemeinden in unmittelbarer Nähe. Dazu gehören unter anderem Radebeul oder Markleeberg. Für die "Schwärmer" zählen laut Studie weniger harte Fakten wie Arbeitsplätze, sondern eher das Lebensgefühl: Kneipen und Clubs, viele Gleichaltrige, kulturelle Angebote. Viele pendeln dann lieber aus den Schwarmstädten heraus. Zu den Gemeinden, die immer weiter schrumpfen zählen vor allem Hoyerswerda, Riesa, Grimma, Zittau, Werdau oder Annaberg-Buchholz.