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Schwere Geburt: Stück der Marienthaler bekommt ab Sommer eine neue Decke

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Die Marienthaler Straße ist eine Zwickauer Straße mit hohem Verkehrsaufkommen und ähnlich hohem Diskussionspotenzial. Jüngstes Beispiel: Der Bauausschuss hat in vier Sitzungen über die Sanierung eines Straßenabschnittes debattiert – kontrovers und mitunter sehr emotional. In dieser Woche ist es nun gelungen, einen Teil-Beschluss zu fassen: Von der Kreuzung Karl-Keil-Straße – Heinrich-Braun-Straße bis zum Brander Weg wird die Decke auf Vordermann gebracht. Auch zwei Verkehrsinseln sind vorgesehen.

Gestritten wurde um einen etwas größeren Abschnitt: zwischen Heinrich-Braun-Straße und Weinhof Marienthal. Und vor allem darüber, wo die Fahrradfahrer zu platzieren sind – neben den Autos, separat in der Nähe oder ganz woanders im Grünen. Nach den Plänen, die das Tiefbauamt jetzt vorgelegt hat, soll es so kommen: Stadtauswärts gibt es neben dem Fahrstreifen einen Radfahrstreifen, abgetrennt durch eine dicke, durchgehende weiße Linie. Das wird demnächst auch umgesetzt, voraussichtlich von Juli bis Ende des Jahres, schrittweise von der Heinrich-Braun-Straße bis zum Brander Weg.

Stadteinwärts soll ab der Straßenbahn-Haltestelle jenseits der Gleise ein separater Fuß- und Radweg angelegt werden – bisher ein beliebter Trampelpfad. Doch dieser Abschnitt unterhalb des Brander Weges bis zum Weinhof ist noch nicht beschlossen. Er soll nächstes Jahr umgesetzt werden.

Gleich zu Beginn der Arbeiten werden auf der Karl-Keil-Straße im Bereich der Kreuzung Heinrich-Braun-Straße Verkehrsinseln errichtet. Diese sogenannten Querungshilfen wurden damit begründet, dass die nächsten Ampeln jeweils rund 600 Meter entfernt sind.