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Silvesterbilanz: Weniger Verletzte, mehr Brände

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Der Jahreswechsel ist in Zwickau und dem Landkreis relativ friedlich verlaufen. „Es war ruhiger als in den Vorjahren“, sagte uns ein Sprecher im Lagezentrum am Neujahrstag. Trotzdem mussten die Rettungsdienste zu insgesamt 160 Einsätzen ausrücken, 47 davon hatten mehr oder weniger mit Verletzungen durch Feuerwerkskörper zu tun. Das waren deutlich weniger als vor einem Jahr. Allerdings gab es mehr Einsätze für die Feuerwehren im Kreis Zwickau und dem Vogtlandkreis, und zwar insgesamt 85.

In Langenweißbach geriet der Dachstuhl eines unbewohnten Einfamilienhauses in Brand. Das Feuer breitete sich schnell auf die obere Etage des Gebäudes aus. 56 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Weißbach, Langebach, Wiesenburg, Wildenfels und Schneeberg löschten den Brand. Der entstandene Sachschaden wird auf 40.000 Euro geschätzt.

In Auerbach im Vogtland wurde am frühen Neujahrsmorgen ein Sparkassen-Pavillon mit Geldautomat und Kontoauszugsdrucker gesprengt. Die Täter konnten unerkannt flüchten. Der entstandene Schaden wird auf einen hohen sechsstelligen Betrag geschätzt. Ob illegale Pyrotechnik verwendet wurde, ist bislang unklar. Durch die Explosion wurde auch ein nahe geparktes Auto beschädigt, der Sachschaden am Fahrzeug beträgt etwa 10.000 Euro. 

In Rußdorf bei Limbach-Oberfrohna stand kurz nach Mitternacht die Scheune eines Dreiseitenhofes in Flammen, es entstand Sachschaden in Höhe von 60.000 Euro. Außerdem fingen in den Stunden vor und nach dem Jahreswechsel im Einsatzbereich des Rettungszweckverbandes Südwestsachsen mehrere Hecken und Müllcontainer Feuer, verursacht durch Böller oder Raketen.

Insgesamt waren in der Silvesternacht Besatzungen von 47 Rettungswagen und zwölf Notärzte im Einsatz.