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So soll das Lernen weniger nerven

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Das Schuljahr hat begonnen und so heißt es für viele Schüler wieder: pauken, pauken, pauken. Die Erfolge sind jedoch nicht bei allen Schülern gleich. 

Maik Tautenhahn weiß das und hat deswegen die Nachhilfe-Firma „Lernsucks“ gegründet. Das war im Jahr 2022 in Hohenstein-Ernstthal. Mittlerweile gibt es drei Standorte. Der Jüngste hat Anfang August in der Zwickauer Innenstadt am Dr.-Friedrichs-Ring eröffnet.

Nachhilfe und Therapie zugleich

Das Unternehmen richtet sich mit seinem Angebot grundsätzlich an Schüler aller Klassenstufen, aber auch Studenten hat „Lernsucks“ schon betreut. Dabei wird nicht nur klassische Nachhilfe angeboten, sondern auch Lerntherapie, sagt Tautenhahn: „Kinder mit Teilleistungsstörungen erhalten ebenso Hilfe bei uns - von LRS über Dyskalkulie bis hin zum Autismus-Spektrum.“ Passend dazu befinden sich im Gebäude eine Logopädie und eine Ergotherapie, mit denen „Lernsucks“ zusammenarbeitet.

Flexibler Unterricht für effektiveres Lernen

Zum Konzept sagt Gründer und Geschäftsführer Tautenhahn: „Wir machen keinen Frontalunterricht, sondern begleiten die Schüler am Platz. Das geschieht entweder als Einzelunterricht oder in Gruppen von maximal drei Kindern - und da eben homogen, also gleiches Fach, gleiche Klassenstufe.“ Über 40 Mitarbeiter sind aktuell bei „Lernsucks“ angestellt. Das Team setzt sich zusammen aus Studenten, Ingenieuren, Pädagogen und sogar Lehrern, die eigentlich schon im Ruhestand sind.

Sax oder Sucks? Klingt gleich, ist es aber nicht

Trotz phonetischer Ähnlichkeit ist die Firma übrigens nicht zu verwechseln mit der E-Learning-Plattform „LernSax“ vom sächsischen Landesamt für Schule und Bildung. Im Fall von Maik Tautenhahns Unternehmen steht „sucks“ analog zu seiner Übersetzung aus dem Englischen sinngemäß für „nervt“.

Audio:

Maik Tautenhahn, Geschäftsführer von "Lernsucks":