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So viel Aufwand betreibt das Zwickauer Theater für sein Sommermusical

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Anfang August meldet sich das Zwickauer Theater mit „Snow White and Me“ aus der Sommerpause zurück. Die Neuinszenierung von „Schneewittchen“ als Musical wird zum allerersten Mal in Deutschland zu sehen sein und entsprechend groß aufgezogen. Mit einem Orchester, Balletttänzern, Chören, Solisten und dem Jugendtheater werden bis zu 60 Beteiligte auf der Bühne stehen. „Das ist unsere größte Produktion dieses Jahr“, sagte Pressesprecherin Anne Sandmann.

Für die Aufführungen des Stückes werden 115 aufwendige Kostüme speziell angefertigt. Sie sind besonders wichtig für die Produktion. Warum, hat uns Regisseur Chris Murray erklärt: „Auf der Freilichtbühne können wir nicht mit Beleuchtung arbeiten. Wir können auch nichts Heben oder abtauchen und keinen Nebel erzeugen. Die Kostüme sind für die Atmosphäre und Erkennung der Personen verantwortlich.“

16 Mitarbeiter haben seit März auf Hochtouren an den detailreichen Masken und Kleidern gearbeitet. Obergewandmeisterin Dorit Born-Drechsler hat uns stolz einige der Kostüme vorgestellt. „Am herausforderndsten bei der Herstellung war die Koordination aller beteiligten Gewerke“, sagte sie. Involviert waren u.a. eine Schlosserei, eine Tischlerei und Maskenbildner. Eine neue Herausforderung sei nun der Transport der empfindlichen und großen Kostüme zu den Spielorten, so Born-Drechsler. 

Premiere für das Sommertheater „Snow White and me“ ist am 3. August 17:30 Uhr auf der Freilichtbühne am Schwanenteich.

 

Audio:

Regisseur Chris Murray zum Stück
Obergewandmeisterin Dorit Born-Drechsler