Sparkasse Zwickau schließt Filialen
Die Sparkasse Zwickau verkleinert ihr Filialnetz. Fünf Geschäftsstellen, die wegen der Corona-Pandemie geschlossen wurden, werden nicht wiedereröffnet bzw. mit benachbarten Filialen zusammengelegt, wie das Geldhaus am Dienstag mitteilte. Betroffen sind demnach ab dem 20. Juli die Standorte Mosel, Niederplanitz und Langenbernsdorf und ab Oktober die Geschäftsstelle Sachsenring. Reinsdorf wird nach einem Schwelbrand geschlossen bleiben. Geplant ist ein Neubau auf der Wilhelmshöhe.
In Mosel und Niederplanitz bleiben Geldautomaten bestehen. In Langenbernsdorf laufen Gespräche über eine Agenturlösung. Das bedeutet, dass die Bargeldversorgung und die Abgabe von Überweisungen in einem lokalen Geschäft möglich sein werden.
Wiedereröffnet werden am 15. Juni die Filialen in Wildenfels und Crinitzberg, die während der Corona-Pandemie nur nach Terminvereinbarung beraten haben.
„Immer mehr Kunden erledigen alltägliche Bankgeschäfte online“, sagte Sparkassensprecher Ralf Kulik unserem Sender. Daher investiere man stetig in den Ausbau der Online-Angebote. „Parallel dazu soll es weiterhin qualifizierte Service- und Beratungsangebote vor Ort geben, allerdings verstärkt in größeren, zukunftsfähigen Geschäftsstellen.“