SPD legt Sechs-Punkte-Programm vor
Der Landesvorstand der sächsischen SPD hat nach seiner Klausurtagung ein Sechs-Punkte-Programm vorgelegt. Im Mittelpunkt stehe das Thema Integration, erklärte Parteichef Martin Dulig am Montag. Seit Wochen werde darüber geredet, nun gehe es darum, mit der Integration zu beginnen. Das SPD-Papier „Sicherzusammenleben in einem starken Rechtsstaat“ sieht dafür unter anderemeine Ausweitung von Sprachkursen und verpflichtende Wegweiserkurse vor.Nach den Ereignissen der Silvesternacht in Köln müssten zudem Fragen nach Rechtsstaat und innerer Sicherheit neu gestellt werden, hieß es. Bei der Polizei seien etwa 1000 zusätzliche Stellen notwendig. Dafür müsse auch die Zahl der Anwärter auf mindestens 600 erhöht werden. Zudem brauche Sachsen mehr Stellen für Staatsanwälte und Richter, um Verfahren zu beschleunigen. (dpa)