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SPD und Linke fordern Einigung mit Gewerkschaften für mehr Lehrer

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Linke und SPD haben von Kultus­mi­nis­terin Brunhild Kurth (CDU) ein rasche Einigung in den Gesprä­chen mit den Lehrer­ge­werk­schaften für mehr Pädagogen an den Schulen gefor­dert. „Wir brauchen endlich eine Einigung zwischen Kultus­mi­nis­te­rium und Gewerk­schaften und wir brauchen substan­zi­elle Verbes­se­rungen“, sagte SPD-General­se­kre­tärin Daniela Kolbe am Donnerstag in Dresden. „Als Regie­rungs­partner sind wir momentan genauso unzufrieden mit der Situa­tion an unseren Schulen wie die Eltern, Lehrkräfte und Schüler.“  Es gebe zu wenige Lehrer in Ausbil­dung und an den Schulen. „Die Schulen sind in Not“, sagte Kolbe.Die Bildungs­ex­pertin der Linke-Fraktion, Cornelia Falken, forderte eine langfris­tige Planung des Bedarfs an Lehrern, eine bessere Bezah­lung und mehr Lehramts-Studi­en­plätze. Es dürften nicht noch mehr Schulen geschlossen werden.  Kurth hofft bei Spitzen­ge­sprä­chen zum Lehrer­mangel auf ein baldige Einigung mit den Gewerk­schaften. „Ich sehe jetzt das Ende in naher Zukunft“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur.Mit einem Aktionstag will der Landes­schü­lerrat am Donnerstag unter dem Motto „Bildet die Rettung - Rettet die Bildung!“ gegen den Lehrer­mangel mobil machen. Dabei ist eine zentrale Kundge­bung vor dem Landtag geplant.(DPA)