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Sperrmüll säumt Straßen im Landkreis – Entsorger im Dauereinsatz

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Großes Aufräumen nach dem Hochwasser. In den Überschwemm­un­ge­bieten der Nachbar­städte türmt sich der Sperr­müll in den Straßen. Crimmit­schau, Werdau, Neukir­chen, Wilkau-Haßlau – viele Flutopfer müssen sich von ihrem Hausrat trennen. Allein in Langen­hessen ist die Entsor­gungs­ge­sell­schaft Zwickau nach Auskunft von Mitar­bei­tern bis Samstag mit einem Dutzend an Beschäf­tigten in zwei Schichten im Einsatz. Fahrzeuge wurden extra angemietet.

In einem Crimmit­schauer Wohnblock ist am Mittwoch­vor­mittag ein Arbeiter beim Sauber­ma­chen in einen Versor­gungs­schacht gestürzt. Nach einer halben Stunde konnte er geborgen werden. Er kam ins Kranken­haus.

In Zwickau werden in den nächsten Tagen die Sandsäcke wieder einge­sam­melt und in die Lager zurück­ge­bracht. 108.000 Stück hatten Einsatz­kräfte und Helfer am Mulden­damm gesta­pelt. In die aktuellen Katastro­phen­ge­biete werden sie aus eigenem Sicher­heits­in­ter­esse nicht gebracht, sagte Stadt­spre­cher Mathias Merz unserem Sender. Man wisse nie, wann das nächste Hochwasser komme.