Spielstadt startet mit über 300 Ferienkindern
Für die nächsten zwei Wochen ist die Pestalozzischule Anlaufpunkt für viele Ferienkinder. Am Montagmorgen startete „Mini Zwickau - Eine Spielstadt“. Nach symbolischer Schlüsselübergabe durch Bürgermeister Bernd Meyer stürmten über 300 Kids durchs Stadttor, um beim großen Ferienspaß dabei zu sein.
In diesem Jahr sind wieder über 30 Betriebe im Angebot, in denen sich die Kinder ausprobieren können. Das Gedränge im Arbeitsamt war groß. Besonders begehrt waren Arbeitsplätze in der Sparkasse Mini Zwickau, im Freizeitpark oder auch beim Radio- und TV-Sender der Mini Media Group.
Neben den Betriebe-Klassikern gibt es erstmals auch eine Post-Filiale und eine Apotheke. Außerdem kann wieder geheiratet, studiert, getanzt, gebacken oder Politik gemacht werden.
„Zwicker“ heißt die Spielstadt-Währung in Mini Zwickau. In diesem Jahr zieren verschiedene Trabant-Modelle die Scheine. Für jede gearbeitete Stunde verdienen die Kinder fünf Zwicker, zwei davon werden als Steuer einbehalten.
Den Rest können sie entweder sparen, um sich später mit einer eigenen Geschäftsidee selbständig machen oder ihn nach Herzenslust in der Spielstadt ausgeben. Über den Einsatz der Steuergelder wird gemeinsam in den Bürgerversammlungen entschieden. Diese finden immer nachmittags statt. Dabei erfahren die Mädchen und Jungen wichtige Infos und können selbst Vorschläge, Wünsche oder Kritik äußern.
Geöffnet ist die Spielstadt bis Freitag 7. Juli 2017 täglich von 9 bis 16 Uhr.