Staatsanwalt fordert lebenslang für Muttermord von Lichtenstein
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Im Muttermord-Prozess vor dem Landgericht sind am Donnerstagvormittag die Plädoyers gehalten worden. Staatsanwalt Holger Illing forderte für den Angeklagten eine lebenslange Haftstrafe wegen Mordes. Die Nebenklage schloss sich dem an. Der Verteidiger plädierte auf sieben Jahre Haft wegen Totschlags. Sein Mandant sei schizophren und deswegen vermindert schuldfähig, so Anwalt Sebastian Frank. Zum Prozessauftakt hatte der 31-jährige Mann aus Lichtenstein gestanden, seine Mutter mit einem Küchenmesser erstochen zu haben. Das Motiv blieb jedoch unklar. Urteilsverkündung ist am Montag.