Staatsanwalt will lebenslang für mutmaßlichen Mörder von Bad Elster
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Im Prozess um den Mord in Bad Elster hat die Staatsanwaltschaft am Mittwoch eine lebenslange Haftstrafe gefordert. Der Fall wird seit November in Zwickau verhandelt. Angeklagt ist ein Kasache.
Der 34-Jährige soll einen Landsmann getötet haben. Die Leiche war im Februar 2008 an der Talsperre Pöhl entdeckt worden.
Erst 2014 war der Beschuldigte in Riga verhaftet und im April 2015 an Deutschland ausgeliefert worden. Unklar blieb das Motiv des mutmaßlichen Täters. Sein Opfer betrieb einen Autohandel.
Der Verteidiger plädierte auf Freispruch. Am 19. Mai soll das Urteil gesprochen werden.
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Oberstaatsanwalt Holger Illing