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Staatsan­waltschaft Chemnitz soll NSU-Akten vernichtet haben

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Gegen die Staats­an­walt­schaft Chemnitz wird wegen des Verdachts der Straf­ver­ei­te­lung im Amt ermit­telt. Es geht um einen Raubüber­fall, der den NSU-Terro­risten zugerechnet wird. Die Staats­an­walt­schaft Görlitz prüft den Vorwurf, dass Akten zu dem Fall vernichtet worden sind. Die Neonazi-Terro­risten Böhnhardt und Mundlos sollen 1998 in Chemnitz einen Super­markt überfallen und bei der Flucht auf ihre Verfolger geschossen haben. Ein Anwalt der Neben­kläger im NSU-Prozess hatte Anzeige erstattet.