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Staatsan­waltschaft ermittelt nach Busunglück gegen Fahrer

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Nach dem Busun­glück mit Schülern vom Evange­li­schen Schul­zen­trum in Annaberg-Buchholz ermit­telt die Staats­an­walt­schaft gegen den Busfahrer wegen fahrläs­siger Tötung und fahrläs­siger Körper­ver­let­zung. Die Auswer­tung des Fahrten­schrei­bers habe ergeben, dass der Bus zu schnell unter­wegs war, so ein Sprecher der Staats­an­walt­schaft Erfurt. Und zwar mit 119 Stunden­ki­lo­me­tern, erlaubt sei maximal Tempo 100. Die genaue Unfall­ur­sache sei damit aber noch nicht geklärt, hieß es weiter. Am Freitag war der Bus auf der A4 bei Erfurt nach dem Überholen umgekippt, der vierjäh­rige Sohn einer Lehrerin starb, 25 Schüler und Lehrer wurden schwer verletzt.