Staatsanwaltschaft: Ermittlungen gegen Busfahrer von der A4
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Nach dem tragischen Bus-Unfall auf der A 4 ermittelt die Erfurter Staatsanwaltschaft gegen den Busfahrer wegen fahrlässiger Tötung. Fest steht: der 35-Jährige Österreicher fuhr zu schnell. Der Bus war mit 119 Stundenkilometern unterwegs gewesen - erlaubt war maximal Tempo 100, sagte ein Sprecher der Staatssanwaltschaft. Bei dem Unglück am vergangenen Freitag war ein vierjähriger Junge ums Leben gekommen– es gab zahlreiche Schwerverletzte. An Bord waren Schüler und Erwachsene aus Annaberg-Buchholz. In der betroffenen Schule gab es am Montag statt Unterricht Betreuung und Gespräche mit Psychologen. Gegen Mittag wurden die Schüler nach Hause geschickt.