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Stadt trauert um Baubürgermeister Dietrich

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Die Stadt trauert um Baubür­ger­meister Rainer Dietrich. Der Tod des 62-Jährigen sei ein großer Verlust für Zwickau, sagte Oberbür­ger­meis­terin Pia Findeiß unserem Sender. "Er war ein lebens­be­ja­hender Mensch, immer freund­lich und fleißig." Sie könne das alles noch gar nicht fassen, so Findeiß. Dietrich war am Freitag bei einer Wande­rung zur Zwickauer Hütte in den Ötztaler Alpen ums Leben gekommen. Während des Aufstiegs hatte er Probleme mit der Luft bekommen und war zusam­men­ge­bro­chen. Die Bergret­tung konnte nichts mehr für ihn tun. Die Wander­gruppe, zu der auch Findeiß gehörte, wollte am Gipfel das 115-jährige Bestehen der Zwickauer Hütte feiern. Seit Montag­mittag hat die Stadt im Rathaus ein Kondo­lenz­buch ausge­legt. Dort können Zwickauer gegen­über seiner Familie, Freunden oder anderen Naheste­henden ihr Beileid bekunden. CDU-Stadt­rats­frak­ti­ons­vor­sit­zender Thomas Beier­lein sagte im Gespräch mit unserem Sender, es sei unfassbar, dass Dietrich so unver­mit­telt aus dem Leben gerissen wurde und mache ihn tief betroffen. Er beschrieb Dietrich als einen Menschen, mit dem man "Pferde stehlen konnte", als freund­lich und hilfs­be­reit. Dietrich war seit 2008 Baubür­ger­meister und Aufsichts­rats­vor­sit­zender der Stadt­werke Holding Zwickau GmbH. Der ausge­bil­dete Schlosser studierte Ingenieur­wesen, arbei­tete zu DDR-Zeiten in seinem Beruf und später als selbst­stän­diger Handwerks­meister. Nach Angaben der Stadt hatte er die Feier­lich­keiten auf der Berghütte "mit viel Herzblut, großer Begeis­te­rung und immer neuen Ideen" vorbe­reitet.

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Pia Findeiß