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Stadt verhängt Baustopp für Arbeiten an der Dorotheenstraße

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Investor Metawerk darf an der Dorothe­en­straße vorerst nicht weiter bauen. Das hat die Stadt verfügt. Der Projekt­ent­wickler habe keine Bauge­neh­mi­gung, hieß es am Mittwoch zur Begrün­dung. Seit Wochen­be­ginn waren Säulen für eine Gewer­be­halle aufge­stellt worden.

Metawerk-Vorstand Michael Müller sprach gegen­über unserem Sender von einem Missver­ständnis. Es sei ledig­lich Material angelie­fert worden. Dazu zählten auch die Säulen, die noch nicht fest verbaut worden seien. Dafür brauche man keine Bauge­neh­mi­gung.

Jetzt sind die Behörden am Zug. Baubür­ger­meis­terin Kathrin Köhler erklärte: "Das Verfahren für die Ertei­lung der Bauge­neh­mi­gung ist noch nicht abgeschlossen. Voraus­set­zung hierfür sind die Stellung­nahmen verschie­dener Behörden. Abzuwarten ist insbe­son­dere die fachliche Einschät­zung des Umwelt­amtes des Landkreises zum Lärmschutz.„

Vor allem geht es um die Inter­essen der Anwohner. Einige hätten von sich aus bereits Wider­sprüche angekün­digt, hieß es aus dem Rathaus.

Müller rechnet damit, dass die Bauge­neh­mi­gung in Kürze erteilt wird: “Wir haben mit der Stadt immer in gutem Einver­nehmen gehan­delt.„

Wo die Hallen hochge­zogen werden sollen, stand früher das ehema­lige Konsum Back- und Fleisch­wa­ren­kom­binat. Dessen Abriss war rechtens.