Stadt wird Büroflächen im sanierten Schocken anmieten
Die Stadt wird zwei Etagen im sanierten ehemaligen Schocken-Kaufhaus anmieten – mindestens für 20 Jahre ab 2023. Dem hat der Finanzausschuss am Dienstag zugestimmt. Es gab vier Enthaltungen.
Hinter den Enthaltungen steckt die Kritik u.a. am Fehlen eines Vertragsentwurfs bzw. eines Exposés. Und: Die Fläche für die Wirtschaftsförderung und das Stadtplanungsamt, die von der Katharinenstraße ins Schocken ziehen sollen, sei zu üppig.
Die Chefin des Liegenschaftsamtes, Simone Hirschfeld, lenkte ein: Man könne über weitere Ämter als Mieter reden, um die maximal 2.200 Quadratmeter auszufüllen. Finanzbürgermeister Bernd Meyer stellte in Aussicht, dass zum Beispiel auch Ämter aus dem Verwaltungszentrum mit ins Schocken ziehen könnten.
Einig war sich der Ausschuss darin, dass elf Euro Kaltmiete angemessen bis günstig sind.
Mit dem Beschluss wurde eine Forderung von Schocken-Investor Papenburg erfüllt. Der wollte sichergehen, dass er auch Mieter hat, bevor er mit dem Bau beginnt. Das Land Sachsen will ebenso zwei Etagen mieten.