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Stadt Zwickau fordert immer noch Geld von Beate Zschäpe

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Die Stadt Zwickau hat mit der verurteilten NSU-Terroristin Beate Zschäpe noch eine Rechnung offen. Es geht um die Kosten für den Feuerwehreinsatz am 4. November 2011 in der Frühlingsstraße. 45.000 Euro fordert das Rechtsamt zurück, plus die seit Jahren auflaufenden Zinsen. Die Forderung sei inzwischen rechtskräftig, den Zschäpe habe keinen Widerspruch eingelegt, sagte uns Oberbürgermeisterin Findeiß. "In einem Schreiben an den Zwickauer Feuerwehrchef, Herrn Günnel, hat Frau Zschäpe sehr förmlich mitgeteilt, dass sie im Moment nicht in der Lage ist, die Unkosten zu begleichen."Nach dem Selbstmord der zwei Rechtsterroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt hatte Zschäpe die gemeinsame Wohnung in Weißenborn angezündet. Sollte sie nach ihrem Haftantritt irgendwann im Gefängnis arbeiten, dann könnte die Stadt einen Teil ihres Lohnes pfänden. 

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Oberbürgermeisterin Pia Findeiß