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Stadt Zwickau plant Millionen-Zuschuss für Schocken-Projekt

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Die Stadt Zwickau ist bereit, dem Investor für das Schocken-Kaufhaus zwei Millionen Euro zuzuschießen, damit das Projekt funktioniert. Das hat Rathaussprecher Mathias Merz auf Nachfrage unseres Senders bestätigt. Im Oktoberstadtrat sollen die Räte zustimmen. Es wäre eine ähnliche Vorgehensweise wie beim Schloss Osterstein beispielsweise. Ins Schocken sollen Verwaltungen, Wohnungen und Läden einziehen. Allerdings wird das nur etwas, wenn die Eigentümer tatsächlich an Investor Papenburg verkaufen. Bei den zwei Millionen würde es sich um einen Eigenanteil der Stadt handeln, der gezahlt werden muss, wenn Fördermittel fließen. Aus dem Rathaus hieß es weiterhin, dass man bestrebt sei, "den Eigenanteil nach Möglichkeit zu reduzieren, beispielsweise durch das Gewinnen weiterer Förder- bzw. Stiftungsmittel." Am Donnerstag wird der Stadtrat zunächst über einen Denkmalzuschuss von 500.000 Euro abstimmen, wovon die Stadt nur 75.000 Euro selbst bezahlen muss. Den Hauptanteil übernehmen Bund und Land.