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Stadt Zwickau verhängt Aufnahmestopp im „Regenbogenhaus“

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Die Armenunterkunft „Regenbogenhaus“ in Zwickau-Pölbitz darf keine neuen Bewohner aufnehmen. Ziel sei, „dass das Haus mittelfristig nicht mehr als Wohnstätte genutzt wird“, hat die Stadt am Dienstag nach gewonnenem Rechtsstreit mitgeteilt. Derzeit wohnen dort 29 Menschen. Trotz gravierender Brandschutzmängel – tatsächlich hat es in der Baracke bereits zweimal gebrannt - strebe die Verwaltung keine kurzfristige Räumung an. Die Stadt hatte der Betreiberin bereits vor knapp sechs Jahren gekündigt und Hilfe angeboten. Die Betreiberin klagte. Am 23. Januar 2019 entschied das Verwaltungsgericht Chemnitz zugunsten der Stadt. Im Rathaus hofft man nun, „dass das Landratsamt und die Betreiberin ihrer Verantwortung gerecht werden.“ Darüber hinaus erinnert die Stadtverwaltung daran, der Betreiberin schon 2013 Objekte angeboten zu haben, die überwiegend auch jetzt noch zur Verfügung stünden. „Eine Lösung konnte jedoch nicht erreicht werden.“