Stadtrat beschließt 20 Großveranstaltungen auf Freilichtbühne
Die Stadt lässt es offenbar auf einen möglicherweise langen Rechtsstreit mit dem Nachbarn der Freilichtbühne ankommen, um die Open-Air-Arena dauerhaft betreiben zu können. Mehrheitlich beschloss der Stadtrat am Donnerstagnachmittag, wie im Durchschnitt der vergangenen 54 Jahre bis zu 20 Veranstaltungen jährlich stattfinden zu lassen, die Hälfte davon bis Mitternacht. Der auftretende Lärm dürfe das in den letzten Jahren übliche Maß nicht überschreiten. Oberbürgermeisterin Pia Findeiß wollte keine Garantie abgeben, ob der Beschluss einem Gericht standhält. „Aber wir müssen diesen Weg gehen“, so die Stadtchefin. Die Linke enthielt sich bei der Abstimmung. "So lange geklagt wird, kann die Bühne nicht bespielt werden", warnte Fraktionschef Thomas Koutzky. Lieber wenige Veranstaltungen, dafür aber rechtssicher, sagte der Politiker und verwies auf ein Urteil in Rheinland-Pfalz. Unterdessen haben die Unterstützer der Freilichtbühne mehr als 8.000 Unterschriften gesammelt.