Stadtrat macht den Weg frei für die neue Sporthalle in Neuplanitz
Es sieht sehr gut aus für die neue Ballsporthalle in Neuplanitz! Der Zwickauer Stadtrat hat sich am Donnerstagabend klar zu dem Bauvorhaben bekannt und dessen Umsetzung mit 45 Ja-Stimmen und drei Enthaltungen beschlossen. „Das ist ein großer Tag für Zwickau“, sagte Oberbürgermeisterin Constance Arndt nach der Entscheidung, „aber die Arbeit geht jetzt erst los.“
Es dürften zwei Punkte sein, die den Ausschlag für die klare Zustimmung gegeben haben. Erstens die 6,2 Millionen Euro, die der Freistaat als Fördermittel zugesagt hat. Das heißt immer noch Ausgaben für die Stadtkasse in Höhe von 10,5 Millionen. Doch es sei gelungen, so die Oberbürgermeisterin, dieses Bauvorhaben in den Haushalt einzubringen. „Das ist leistbar.“
Zweitens bedeutet die neue Halle in zweiter Linie, dass der BSV endlich eine bundesligataugliche Spielstätte hat. In erster Linie dient sie dem Breiten- und Schulsport. Das wurde mehrfach betont. Jens Juraschka (Progressive Demokraten) berichtete, dass die Sportvereine einen Zuwachs von mehreren tausend Sportlern verzeichnen, ihnen aber weniger Hallen zur Verfügung stehen – in 13 Jahren wurden 13 Sporthallen geschlossen, abgerissen oder verkauft. Die Ballsporthalle verbessert die Sportinfrastruktur in Zwickau deutlich.
Zu den Gästen auf der Empore des Bürgersaals gehörte auch BSV-Präsidentin Sylvia Wössner. Sie dachte nach dem Beschluss an den jahrelangen Kampf um die Ballsporthalle, dankte den Stadträten und der Verwaltung, dass sie an dem Vorhaben festgehalten haben und dass die Umsetzung nun beschlossen wurde – „das ist jetzt ein ganz toller Ausblick und freut uns sehr.“ Der Baustart ist für das erste Quartal 2026 vorgesehen.