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Städte und Gemeinden im Freistaat kassieren mehr Bußgelder

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Sachsens Gemeinden mit mehr als 10 000 Einwoh­nern haben im ersten Halbjahr 2014 bereits fast zwei Drittel der Vorjah­res­summe an Buß- und Verwarn­gel­dern einge­nommen. Von Anfang Januar bis Ende Juni summierten sich diese landes­weit auf 21,3 Millionen Euro, wie aus der Antwort des Innen­mi­nis­te­riums in Dresden auf eine Anfrage aus dem Landtag hervor­geht. Die Jahres­bi­lanz 2013 betrug rund 34,1 Millionen Euro. Die Statistik erfasst Buß- und Verwarn­gelder sowie Gebühren und Auslagen aus Ordnungs­wid­rig­keits­ver­fahren - von Schwarz­fahren über Schul­schwänzen bis Ruhestö­rung. Dabei zahlen sich vor allem Geschwin­dig­keits­über­tre­tungen aus. Und dank des neuen Bußgeld­ka­ta­logs sind die Verkehrs­sünden seit Mai noch lukra­tiver für die Kommunen.