Städtische Projektgesellschaft streitet mit Baukonzernen vor Gericht um Tunnelmehrkosten
Der Bau des Citytunnels hat ein juristisches Nachspiel. Seit Jahren streiten sich Stadt und Projektgesellschaft SRZ auf der einen und die Tunnelbauer auf der anderen Seite um eine Schlussrechnung. Ab Donnerstag wird der Fall vorm Landgericht verhandelt, nachdem eine außergerichtliche Einigung scheiterte. Klägerin SRZ fordert von den Baukonzernen Hochtief und der inzwischen insolventen Alpine Deutschland AG 2,7 Millionen Euro zurück. Denn aus ihrer Sicht führte ein unkoordiniertes Baumanagement zur Kostensteigerung. 35 Millionen Euro hatte der Tunnel verschlungen, als er Ende 2007 eröffnet wurde. Geplant waren 29 Millionen. Ein Teil der Mehrkosten war aus SRZ-Sicht gerechtfertigt. Wie lange der Prozess dauern werde, sei nicht abzusehen, hieß es am Montag aus dem Rathaus.