Steinmeier streichelt Seelen der Zwickauer Autobauer
Frank-Walter Steinmeier hat heute eine Ost-Tour gestartet. Er besucht industrielle Leuchttürme in Ostdeutschland. Erste Station war das VW-Werk in Zwickau. Beim abschließenden Statement bezeichnete der Bundespräsident Zwickau als „Taktgeber in der modernen Automobilindustrie“.
Zwickau sei „ein Standort, wo deutlich wird wie kaum irgendwo anders, dass alte Industrietradition und die Gestaltung von Zukunft stattfinden“, erklärte Frank-Walter Steinmeier den Grund für den Start in Zwickau. Konkret sind das 117 Jahre Automobilbau und die Umstellung des Werkes auf die Herstellung von E-Fahrzeugen. Bis Ende des Jahres soll diese Transformation abgeschlossen sein. Rund 1,2 Milliarden Euro sind dann in das Werk geflossen.
Die Nachfrage sieht Steinmeier als Beleg für die Alltagstauglichkeit der E-Autos. Das Interesse der Käufer ist offenbar groß. VW-Konzernchef Herbert Diess sprach von einem Auftragsbestand bei ID.3 und ID.4 von 100.000 Fahrzeugen, die Lieferzeiten liegen bei drei, vier Monaten. Der Bedarf steige: „Etwa 14 Prozent des Auftragseingangs europaweit sind Elektro-Fahrzeuge.“