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Verschobene Premiere mit kleiner Besetzung

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In Berlin und Zwickau gab es am Dienstag vor dem Dreikönigstag ähnliche Premieren: Im Bundeskanzleramt empfing erstmals Kanzler Olaf Scholz die Sternsinger und vor dem Zwickauer Rathaus erstmals Oberbürgermeisterin Constance Arndt.

Die Zwickauer Rathauschefin war zwar schon voriges Jahr im Amt. Doch 2021 mussten die Sternsinger in Zwickau eine Pause machen. Dieses Jahr gibt es immerhin ein „kleines Sternsingen“. Das heißt, kleine Gruppen, möglichst Familien bringen den Menschen die Weihnachtsbotschaft und den Segen fürs neue Jahr nach Hause, bleiben aber auf Abstand, überreichen den Segensspruch als Aufkleber.

Vor dem Rathaus machten die Geschwister Rölle halt – mit königlichen Umhängen und Kronen. Sie sangen Weihnachtslieder, sprachen den Segen, und Noah Rölle machte beim Segensspruch über der Rathaustür ein Update, wie es Dekan Markus Böhme formulierte.

Zur Ausrüstung der Sternsinger gehört die Spendenbox. Gesammelt wird für das weltweit größte Hilfswerk von Kindern für Kinder. Im vorigen Jahr kamen über 38 Millionen Euro zusammen, obwohl keine Besuche möglich waren. Das Geld fließt in Projekte für Not leidende Mädchen und Jungen in aller Welt. Jedes Jahr wird über ein Beispielland oder einen Schwerpunkt informiert. Diesmal lautet das Motto „Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit.“  Im Fokus steht die Gesundheitsversorgung von Kindern in Ägypten, Ghana und im Südsudan.

Audio:

Gemeindereferentin Bernadette Sonnemann zum diesjährigen Motto der Sternsingeraktion: