Strafakte von ehemaligem Musiklehrer wird immer länger
Wegen Untreue und Urkundenfälschung ist am Dienstag ein ehemaliger Musiklehrer vom Zwickauer Amtsgericht verurteilt worden. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der 59-Jährige 2013 mehrere Rechnungen gefälscht hatte.
Damals war er für das Fördervereins-Konto seiner Schule verantwortlich. Als die Bildungsagentur Rechnungen sehen wollte, habe er die wegen seiner chaotischen Buchführung nicht mehr gefunden und deshalb gefälscht, sagte der Angeklagte vor Gericht. Er wurde wegen 15-facher Urkundenfälschung zu einer Geldstrafe von 5.500 Euro verurteilt, und zu einer Rückzahlung von 1.737 Euro wegen mehrerer Untreuefälle, die wegen Verjährung nicht mehr bestraft werden konnten.
Bereits 2016 war der Mann wegen Missbrauchs einer Schülerin zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Zwei Jahre später wurden hunderte Kinderpornos bei ihm gefunden. Das Urteil in dem Fall soll nächsten Montag fallen.